Porzellan Konzept

Seit 1992 arbeite ich in meiner Berliner Werkstatt mit Porzellan.
Meine Gefässe sollen nicht nur ungewöhnlich und schön aussehen, sondern sich auch so anfühlen und gern benutzt werden.
Sie werden nicht, wie üblich, in Formen gegossen, sondern von Hand auf der Töpferscheibe gedreht. Nur wenige Porzellanmassen lassen das zu, und die Arbeit damit erfordert großes handwerkliches Können und Konzentration. Jedes Stück der kleinen Serien unterscheidet sich so um ein weniges vom anderen und erhält seinen eigenen Charakter.
„Terra Sigillata“ ist der Fachbegriff für eine Oberfläche, die ihren Ursprung in der Antike hat. Ich habe die Ton- und Farbmischungen für die Anwendung auf Porzellan selbst entwickelt. Sie werden mit einem Pinsel auf das Gefäß aufgetragen, das danach zweimal gebrannt wird. Das Ergebnis sind lichtdurchlässige, zarte Farben und Muster in einer Art, wie man sie sonst auf Porzellan kaum findet. Nach dem Brennen sind die Gefäße sehr stabil und halten auch problemlos jeder Spülmaschine stand.
Es freut mich, wenn Sie einen guten Tee aus einer meiner Schalen trinken, Ihren Gästen einen Espresso anbieten, und der Tisch mit einer Vase voller Blumen geschmückt ist..